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Spenden für Afrika

Bildung fördern – Gesundheit sichern – Chancen eröffnen

„Zukunftsperspektive“ dürfte für unzählige Kinder und Jugendliche in Afrika ein deprimierender Begriff sein. In vielen Regionen ist der Alltag geprägt von Hungersnot oder zumindest Mangelernährung. Schlimmer noch: Mancherorts dominieren harte körperliche Arbeit zur Versorgung der Familie oder gar Krieg oder andere bewaffnete Konflikte das Leben. Zudem fehlt häufig „geistige Nahrung“, also die Möglichkeit, regelmäßig (oder überhaupt) zur Schule zu gehen. Wird Schulbildung angeboten, ist sie oft wenig verheißungsvoll: Überfüllte Klassen, dürftiges Unterrichtsmaterial und darüber hinaus in vielen Fällen keine familiäre Rückendeckung für das Lernen sind weit verbreitet. Und nicht zu vergessen: Selbst von einfachster Gesundheitsversorgung kann man an manchem Ort in Afrika nur träumen.

Zahlen, die sich ändern müssen

  • Gut ein Drittel der mindestens 15 Jahre alten Bewohner Subsahara-Afrikas können nicht lesen und schreiben. Nirgendwo sonst auf der Welt ist Analphabetismus derart stark verbreitet.1
  • Über 256 Millionen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent litten 2018 Hunger2 – das entspricht deutlich mehr als 50 Prozent der EU-Bevölkerung (Stand: 2020).
  • Etwa vier von zehn Menschen in Afrika leben in extremer Armut. Südlich der Sahara gilt jedes zweite Kind als arm.3

Und da sich 2020 im Zuge der Coronapandemie die Ereignisse weltweit überschlagen wie lange nicht, stehen die Zeichen für Afrika derzeit wieder schlechter als in den Jahren zuvor.

Hunger auf dem Vormarsch, wo die Wirtschaft hinterherhinkt

Warum extremer Hunger in Afrika so verbreitet ist? Die Gründe sind mannigfaltig. Einige Beispiele:

  • Teils vernichten Dürren, großflächige Überschwemmungen oder – was sich seit Ende 2019 katastrophal zuspitzt – Heuschreckenschwärme die Ernten.
  • In einigen Regionen hindern bewaffnete Auseinandersetzungen in (Bürger-)Kriegen oder Terrorismus die Menschen daran, ihre Felder zu bestellen oder die Ernte einzuholen. Oder sie verlieren ihr Vieh, sei es durch Plünderungen oder wegen Futtermangel.
  • Innerafrikanische Handelsbeschränkungen erschweren die Versorgung mit Lebensmitteln in verschiedenen Ländern des Kontinents teils erheblich. Dabei birgt regionaler Handel beträchtliches Potenzial für wirtschaftliche Entwicklung und könnte zur Ernährungssicherung beitragen (und auch zu mehr Beschäftigung mit höheren Qualifikationen in der Region).4
  • In manchen Ländern sorgt Korruption dafür, dass gewaltige staatliche Einnahmen nicht bei der Bevölkerung ankommen.
  • Vor allem wird Hunger jedoch schlichtweg von Armut verursacht.5

Bisher nur wenig Licht am Ende des Tunnels

Die skizzierten Missstände bilden einen Teufelskreis6: Ohne Bildung fehlt es an Auswegen aus Armut. Armut birgt die Gefahr, sich ungenügend und ungesund zu ernähren. Bei unzureichender Ernährung oder dauerhaftem Hunger fehlt es an Energie für den Besuch der Schule oder an Konzentration für wirklichen Lernerfolg. Sind die Leistungen schwach, drohen Schulabbruch oder ein schlechter Abschluss. Und ohne guten Abschluss hat man keine Aussichten auf anspruchsvolle Arbeit mit ordentlicher Bezahlung, sodass der Weg aus der Armut kaum möglich ist.7 Im schlimmsten Fall wird die Armut geradezu vererbt, denn: Unterernährung in der Schwangerschaft birgt die Gefahr, dass das Kind bereits bei der Geburt Entwicklungsstörungen aufweist. Der weitere Weg ist dann vorgezeichnet.

Besonders gravierend ist das Ernährungsproblem für Kinder.8 Für sie bedeutet dauerhafter, chronischer Hunger schließlich nicht nur ein „Loch im Bauch“, sondern stört darüber hinaus die geistige und körperliche Entwicklung. In Subsahara-Afrika gilt Hunger als eine der Hauptursachen der hohen Kindersterblichkeit.9

Das Blatt wenden: Bildung anbieten, für Gesundheit sorgen – nachhaltige Hilfe leisten!

Das Kinderhilfswerk Dritte Welt hat sich vor über vier Jahrzehnten vorgenommen, als Spendenorganisation Afrika, aber vor allem Kinder dort zu unterstützen. Wir setzen unsere Projekte mit der Hilfe lokaler Partner vor Ort um. In Ruanda haben wir 2013 angefangen, eine Schule zu bauen, um einem unglaublich engagierten kleinen Unterrichtsprojekt eine angemessene Infrastruktur zu bieten. Mittlerweile ist aus dem ersten Klassenzimmer ein Schulzentrum geworden, das nun allen Kindern des Orts ausgezeichnete erste sechs Schuljahre ermöglicht.

Schüler*innen in Ntarama/Ruanda

Ein Blick nach Südafrika: Dort helfen wir, Aidswaisen ein neues Zuhause zu bieten. Unsere Spenden fließen in Wohnprojekte, die betroffenen Kindern weitaus mehr als ein Dach über dem Kopf geben. Die jungen Menschen erhalten dort Verpflegung und gesundheitliche Versorgung. Vor allem aber werden sie kompetent betreut und bauen soziale Bindungen zu Gleichaltrigen auf, sodass sie eine neue Familie finden. Sie erhalten so die Möglichkeit, in stabilen Verhältnissen aufzuwachsen, und blicken dank emotionaler Stabilität auch optimistischer in die Zukunft.

Und schließlich Mali: Hier steht für uns Bildung im Fokus. In gut 20 Jahren haben wir unter anderem mehr als 20 Schulen errichtet oder erweitert, mitsamt Wohnräumen für Lehrkräfte, Verwaltungsinfrastruktur sowie Brunnen oder Solarstromanlage. Das Konzept bindet auch die Eltern und das weitere Umfeld in den „Lebensraum Schule“ ein, womit Bildung in immer größeren Kreisen ein immer höherer Stellenwert eingeräumt wird. Darüber hinaus krempeln wir in dem westafrikanischen Land in zahlreichen anderen Projekten die Ärmel hoch.

Kinder im Kinderheim "La Pouponnière" in Bamako/Mali

Ohne Geld geht es leider nicht

Bei all den Ideen und der großen Tatkraft gilt: Unsere örtlichen Projektpartner und wir können nur dank Spenden sinnvoll helfen. Nur so gelingt es uns, Kindern und Jugendlichen auf dem afrikanischen Kontinent aussichtsreiche Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Finanzielle Beiträge an das KHW sind Hilfen, die nicht nur Not lindern, sondern vor allem die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen auf sichere Pfeiler stellen. Wir setzen darauf, die vor Ort verfügbaren Ressourcen zu stärken und die Selbstbestimmung der jungen Menschen zu fördern.

Für Afrika. Sind auch Sie dabei?

Sie möchten etwas für Afrika spenden? Sie können genau so helfen, wie es Ihnen am liebsten ist: einmal oder regelmäßig, zweckgebunden oder „einfach so“, als Unternehmen oder Schule, mit einer eigenen Aktion oder auch per Patenschaft.

Warum über das KHW Dritte Welt spenden?

Spenden für Kinder in Afrika nehmen zahlreiche Organisationen entgegen. Doch verpuffen leider allzu viele Initiativen. Ursächlich dafür ist beispielsweise, dass Gelder nach den Vorstellungen der Geberorganisation statt den Bedürfnissen der Zielgruppen eingesetzt werden – im Extremfall gar geleitet von geostrategischen Interessen anstatt als Hilfe für Kinder in Not.10 Das KHW hält jedoch, was es verspricht. Das DZI-Siegel bescheinigt dies (mehr zum Siegel unten): Mit jahrzehntelanger persönlicher Erfahrung und engen Kontakten zu lokalen Partnern und Fachleuten vor Ort beschränken wir uns auf Bildungs- und Gesundheitsprojekte. Dabei pflegen wir den persönlichen Kontakt mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen.

Das KHW investiert Ihre Spenden für Afrika, wo am besten grundlegende und langfristige Unterstützung möglich ist. So leisten Sie schnelle Hilfe zu dauerhafter Selbsthilfe.

Mit Ihrem Beitrag können Sie hier sichtbar Gutes tun:

Auch mit Sachspenden Afrika substanziell unterstützen

Geld ist nicht alles. Diese Binsenweisheit gilt – wenig überraschend – auch bei Spenden für Afrika. Nehmen wir unser Projektland Mali: Hier haben wir im Lauf der Jahrzehnte mehrere Gesundheitszentren aufgebaut, um die wir uns auch weiterhin intensiv kümmern. Was hier hilft? Es brauchen keineswegs kostbare medizinische Geräte zu sein, sondern sogar Pflaster oder auch Fieberthermometer sind ständig Mangelware. Mehr dazu auf unserer Seite zu den Sachspenden.

Unser Anspruch als Hilfsorganisation – ein Versprechen zu guter Letzt

Wir geben Ihnen unser Wort: Beim KHW ist Ihre Spende immer sicher und nachvollziehbar. Das DZI-Spenden-Siegel und die Initiative Transparente Zivilgesellschaft bestätigen dies. Die DZI-Auszeichnung honoriert, dass Leitung und Aufsicht unserer Organisation angemessen strukturiert sind, dass wir wirtschaftlich, sparsam und möglichst wirksam arbeiten und dass wir offen sowie umfassend über Arbeit, Finanzen und Strukturen berichten.11 Als Mitglied der Transparenzinitiative dokumentieren wir unser Tun für die Öffentlichkeit sowie Spenderinnen und Spender nachvollziehbar und über das gesetzlich notwendige Maß hinaus. So möchten wir Vertrauen und Glaubwürdigkeit stärken.12

 

Jetzt spenden!

 

Dieser Artikel wurde verfasst von Karla Prigge


1. Anteil der Analphabeten an allen Erwachsenen (15 Jahre oder älter) 2008-2018, nach Weltregionen

2. World Food Programme (Welteernährungsprogramm): UN-Bericht: Die Zahl der Hungernden weltweit steigt zum dritten Jahr in Folge

3. Plan International: Armut in Afrika

4. Rudloff, Bettina – Stiftung Wissenschaft und Politik: „Wie kann die EU Afrikas Agrarhandel stärken?" (Stand: 20.02.2020)

5. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ): Afrika und Europa – Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft, 2017

6. Beasley, David auf Le Monde Diplomatique (09.11.2017): Jahreszeiten des Hungers

7. ARMUT.de: Der Teufelskreis der Armut

8. SOS-Kinderdörfer weltweit: Hunger in Afrika: Fakten, Ursachen, Folgen

9. Ebenda.

10. Renaud, Jean-Baptiste: Operation Kony - US-Beutezug in Afrika (Recherche-/Dokumentarfilm, 2019)

11. DZI-Spendensiegel - Bulletin 2020

12. Initiative Transparente Zivilgesellschaft

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