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Spendensammlung der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg

Die Johannes Brahmsschule in Pinneberg hat im Sommersemester 2017 und in den Sommerferien im Rahmen ihres Geografie-Kurses Spenden für eine kleine Schule in Sotuba (Bamako/Mali) gesammelt. Mit viel Elan sind unglaubliche 5.123 EUR an Geldspenden zusammengekommen. Eine so bemerkenswerte Summe kann in Mali für eine Schule Großes bewirken.

Schon im Dezember 2017 wurden die neuen Anschaffungen dann feierlich von der KHW Mitarbeiterin Habi in Mali  übergeben. Es wurde gefeiert und getanzt, bevor am Montag der Unterricht weiter ging und die Schülerinnen und Schüler die neuen Dinge eifrig nutzen konnten.

Es wurde eine Solaranlage gebaut, die das Lernen auch in der dunklen Jahreszeit ermöglicht. Außerdem konnten Schulmaterialien – Wörterbücher, eine Erdkundekarte, Schulübungen für Physik und Chemie, Geometrie-Materialien, Kugelschreiber, Bleistifte und Anspitzer für alle Kinder – besorgt werden. Die Freude ist riesig.

Wie hat die Klasse das geschafft?

Im Rahmen des Geographiekurses befassten sie sich mit dem Thema und sammelten fleißig Spenden. Es fanden Flohmärkte statt, frisch gebackene Kuchen wurden in der Cafeteria gegen eine Spende ausgegeben und sogar Blumen am Wochenmarkt in Pinneberg verkauft. Auch persönliche Ansprachen im Freundes- und Familienkreis waren sehr erfolgreich.

Wir vom KHW standen in regelmäßigem Austausch mit der Klasse und haben sie auch in Pinneberg besucht.

Nur einige Wochen nach dem Projektende im Oktober 2017, konnte die Klasse dann stolz sehen, was durch ihren Einsatz in Mali Positives bewirkt werden konnte.

Einige Schülerinnen und Schüler haben Ihre Gedanken zu dem Projekt niedergeschrieben. Auszüge davon möchten wir Ihnen gerne vorstellen:

„Ich hätte nicht gedacht, dass die ganzen kleinen Projekte zum Auftreiben von Spenden bei mir so viel auslösen und was alles machbar ist, wenn man nur mit genügend Überzeugung dahinter steht.“

„Meiner Meinung nach war die Idee dieses Projektes eine sehr besondere. Bei unserem Projekt galt es, selbst einmal aktiv und kreativ zu werden. Besonders durch diesen doch persönlichen Bezug zum Projekt (durch das Kinderhilfswerk für die Dritte Welt“) fühlte ich mich mit meiner Gruppe verantwortlich, den Kindern in Sotuba einen Teil dessen zu geben, was für uns hier in Deutschland als Selbstverständlichkeit gilt. (…)“

„Allgemein lässt sich feststellen, dass viele gegenüber solchen sozialen Projekten eine gewisse Gleichgültigkeit aufweisen. (…) Ehrlich gesagt war ich ziemlich enttäuscht darüber. Denn nur weil wir das große Glück haben, in einem der reichsten Länder zu leben, sollten uns die Länder, die von Armut und Krieg geprägt sind, nicht gleichgültig sein. (…)“

„Mir ist bewusst geworden, wie viel es bedeutet zu helfen und wie viel Aufwand hinter freiwilliger Arbeit steckt. Ich bewundere alle Menschen, die sich ehrenamtlich für solche Aktionen einsetzen und bin stolz auf uns als Klasse, dass wir Kindern in Mali hoffentlich ein Stück mehr Bildung und eine bessere Zukunft schenken konnten. Jeder Spende, die ich einzahlen konnte, hat mich tatsächlich sehr glücklich und zufrieden gemacht.“

Wenn Ihr es der tatkräftigen Klasse gleich tun möchtet und auch eine Spendenaktion starten wollt, kontaktiert uns gerne. Wir freuen uns!

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