Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Mali

Schulen in Mali

Fehlende Schulen, überfüllte Klassen und eine oft desolate Ausstattung hindern die Kinder in Mali daran, regelmäßig zur Schule zu gehen und effektiv zu lernen.

Der Schulbesuch ist keine Selbstverständlichkeit

50% der malischen Bevölkerung sind jünger als 18 Jahre. Doch das Privileg einer fundierten Schulbildung wird leider nicht allen jungen Menschen in Mali zuteil. Nur etwa 39% der Menschen über 15 Jahre können lesen und Schreiben, denn durchschnittlich besucht ein malisches Kind nur 2,3 Jahre lang die Schule.

Die Gründe für den kurzen oder nicht stattfindenden Schulbesuch sind vielseitig. Oftmals gibt es einfach keinen oder nur einen rudimentären Zugang zu Schulen in den ländlichen Regionen Malis. Manchmal können sich die Familien einen Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten, oder entscheiden sich aus Unwissenheit gegen eine Schulbildung ihrer Kinder.

Doch gerade eine solide Schulbildung eröffnet den so lernfreudigen Kindern die Chance auf ein selbständiges und orientiertes Leben: Ihr Urteilsvermögen und ihr Ideenreichtum werden die nächsten Generationen entscheidend prägen. Aber auch kurzfristig wird die Bildungsarbeit zur Folge haben, dass die Menschen einen Beipackzettel oder ein Wahlprogramm verstehen, dass politisch Interessierte eine Zeitung lesen und Marktfrauen gewinnbringend wirtschaften können.

Kinder in Mali haben ein Recht auf Bildung

Seit 1995 haben wir über 20 Schulen in Mali erbaut und/oder erweitert. Jeder Neubau – mit drei Klassenräumen für jeweils etwa vierzig Schülerinnen und Schüler – erhält je nach Bedarf ein kleines Verwaltungsgebäude, Lehrerunterkünfte, sanitäre Anlagen, Brunnen oder eine Solarstrom–Anlage. Lehrbücher für die wichtigsten Fächer gehören zur Grundausstattung. Wo die Schülerzahlen von Jahr zu Jahr steigen, sorgen wir mit Erweiterungsbauten dafür, dass alle Kinder unterrichtet werden können.

Nach Fertigstellung der Schule ist das Schülermanagementkomitee des Dorfes für den Betrieb und den Erhalt des Schulgebäudes und der Einrichtung verantwortlich. Um allen lernwilligen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen werden keine obligatorischen Schulgebühren verlangt. Jene Eltern, die das Schulgeld nicht regelmäßig bezahlen können, leisten ihren Beitrag häufig in Naturalien. Die Lehrer werden vom Staat gestellt und entlohnt. Daher fallen keine dauerhaften Kosten an, die nicht direkt in den Dörfern getragen werden können.

Als optimale Ergänzung finden in den Dörfern kapazitätsbildende Maßnahmen für Eltern, LehrerInnen, weitere DorfbewohnerInnen und Kinder, statt, so dass sich die Lebensbedingungen eines großen Bevölkerungsteils verbessern. Hierzu gehören spezielle Workshops in den Bereichen Wartung und Reparatur von Gebäuden oder Aufklärung über die Relevanz eines Schulbesuches. Abends finden in den Schulen oftmals auch Alphabetisierungskurse statt, die eigenständig im Dorf organisiert werden.


Projekt teilen:

Projektleiter

i

Anna Bönisch

Projektleitung und Organisation

Nachricht schreiben

Telefon: 040/227 99 96

Oder spenden Sie hier für das Kinderhilfswerk Dritte Welt allgemein. Dadurch können wir die finanziellen Mittel optimal auf die Projekte verteilen.


Aktuell:

Heute ist der Tag der Unabhängigkeit Malis!!!

Am 22. September 1960 erhielt Mali seine Unabhängigkeit von Frankreich. Seit vielen Jahren unterstützt das KHW in Mali den Bau und die Erweiterung von zahlreichen Schulen und Gesundheitszentren, um Kindern einen sicheren Zugang zu Bildung und Gesundheit zu ermöglichen.

Am 22. September 1960 erhielt Mali seine Unabhängigkeit von Frankreich. Seit vielen Jahren unterstützt das KHW in Mali den Bau und die Erweiterung von zahlreichen Schulen und Gesundheitszentren, um Kindern einen sicheren Zugang zu Bildung und Gesundheit zu ermöglichen.

22.09.2018


Schulzusammenhalt über Grenzen hinweg – wenn Schulen, Schulen helfen …

… Weihnachten steht vor der Tür und die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg haben ein großartiges Geschenk für eine kleine Schule in Sotuba (Bamako/Mali): Sie haben im vergangenen Sommersemester und über die Sommerferien mit viel Elan unglaubliche 5.123 EUR an Geldspenden gesammelt. Eine …

… Weihnachten steht vor der Tür und die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg haben ein großartiges Geschenk für eine kleine Schule in Sotuba (Bamako/Mali): Sie haben im vergangenen Sommersemester und über die Sommerferien mit viel Elan unglaubliche 5.123 EUR an Geldspenden gesammelt. Eine so bemerkenswerte Summe kann in Mali für eine Schule Großes bewirken.

Am 3.12. – für uns der erste Advent – wurden die neuen Anschaffungen feierlich übergeben. Es wurde gefeiert und getanzt, bevor am Montag der Unterricht weiterging und die Schülerinnen und Schüler die neuen Dinge eifrig nutzen konnten.

Denn es wurde eine Solaranlage gebaut, die das Lernen auch während der dunklen Tageszeit ermöglicht. Außerdem konnten Schulmaterialien – Wörterbücher, eine Erdkundekarte, Schulübungen für Physik und Chemie, Geometrie-Materialien, Kugelschreiber, Bleistifte und Anspitzer für alle Kinder – besorgt werden. Die Freude ist riesig.

Das Kinderhilfswerk Dritte Welt e.V. initiiert schon seit mehreren Jahren solche Schulkooperationen, denn sie sind sowohl für Schulen in Deutschland als auch für die Schulen in Mali sehr fruchtbare Erfahrungen.

In Deutschland scheitert Schreiben-Lernen nicht daran, dass man sich keinen Kugelschreiber oder Bleistift leisten kann, in Mali leider schon. Diese Thematik wollen wir den Schülerinnen und Schülern in Deutschland gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen und Lehrern näher bringen.

Durch die über 40-jährige Projekterfahrung des KHW in der Entwicklungszusammenarbeit in Mali können wir Transparenz, kurze Wege und kompetente Ansprechpartner garantieren. Wir begleiten das Projekt bis zur Spendenübergabe in Mali.

Das gefiel und motivierte auch die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Brahms-Schule.

Im Rahmen des Geographiekurses befassten sie sich mit dem Thema und sammelten fleißig Spenden. Es fanden Flohmärkte statt, frisch gebackene Kuchen wurden in der Cafeteria gegen eine Spende ausgegeben und sogar Blumen am Wochenmarkt in Pinneberg verkauft. Auch persönliche Ansprachen im Freundes- und Familienkreis waren sehr erfolgreich.

Wir vom KHW standen in regelmäßigem Austausch mit der Klasse und haben sie auch in Pinneberg besucht. Nur einige Wochen nach dem Projektende im Oktober 2017 kann die Klasse nun stolz sehen, was durch ihren Einsatz in Mali Positives bewirkt werden konnte.

Einige Schülerinnen und Schüler haben Ihre Gedanken zu dem Projekt auch niedergeschrieben. Auszüge davon möchten wir Ihnen gerne vorstellen:

„Ich hätte nicht gedacht, dass die ganzen kleinen Projekte zum Auftreiben von Spenden bei mir so viel auslösen und was alles machbar ist, wenn man nur mit genügend Überzeugung dahinter steht.“

„Meiner Meinung nach war die Idee dieses Projektes eine sehr besondere. Bei unserem Projekt galt es, selbst einmal aktiv und kreativ zu werden. Besonders durch diesen doch persönlichen Bezug zum Projekt (durch das Kinderhilfswerk für die Dritte Welt) fühlte ich mich mit meiner Gruppe verantwortlich, den Kindern in Sotuba einen Teil dessen zu geben, was für uns hier in Deutschland als Selbstverständlichkeit gilt. (…)“

„Allgemein lässt sich feststellen, dass viele gegenüber solchen sozialen Projekten eine gewisse Gleichgültigkeit aufweisen. (…) Ehrlich gesagt war ich ziemlich enttäuscht darüber. Denn nur weil wir das große Glück haben, in einem der reichsten Länder zu leben, sollten uns die Länder, die von Armut und Krieg geprägt sind, nicht gleichgültig sein. (…)“

„Im Großen und Ganzen hat mir das Projekt sehr gut gefallen, da ich es sehr gut finde, sich für etwas einzusetzen, das wirklich etwas bewirkt.“

„Mir ist bewusst geworden, wie viel es bedeutet zu helfen und wie viel Aufwand hinter freiwilliger Arbeit steckt. Ich bewundere alle Menschen, die sich ehrenamtlich für solche Aktionen einsetzen und bin stolz auf uns als Klasse, dass wir Kindern in Mali hoffentlich ein Stück mehr Bildung und eine bessere Zukunft schenken konnten. Es hat mich tatsächlich glücklich und zufrieden gemacht bei jeder Spende, die ich einzahlen konnte … .“

Wir freuen uns sehr über das tolle Engagement der Johannes-Brahms Schule in Pinneberg und bedanken uns bei dieser großartigen Klasse und ihrer Lehrerin.

Wenn Ihr es der tatkräftigen Klasse gleich tun möchtet und auch eine Spendenaktion starten wollt, kontaktiert uns gerne (info@khw-dritte-welt.de). Wir freuen uns!

11.12.2017


Hörtipp Deutschlandfunk

Der malische Staat im Westen Afrikas steckt seit einem Militärputsch 2012 und der daraus resultierenden Besetzung der nördlichen Gebiete durch zumeist islamistische Gruppierungen in einer schweren Krise. Deutschland und andere Nationen versuchen, das Land zu stabilisieren. Der Deutschlandfunk hat hierzu ein 43-minütiges …

Der malische Staat im Westen Afrikas steckt seit einem Militärputsch 2012 und der daraus resultierenden Besetzung der nördlichen Gebiete durch zumeist islamistische Gruppierungen in einer schweren Krise. Deutschland und andere Nationen versuchen, das Land zu stabilisieren.

Der Deutschlandfunk hat hierzu ein 43-minütiges Feature ausgestrahlt: www.deutschlandfunk.de

14.02.2017


ältere Updates laden

Projekte

Helfen

Über uns

News

DE | GB | FR | ES | PT

Schließen

Themen:

Bildung

Gesundheit

Projektländer:

Argentinien

Indien

Mali

Nepal

Ruanda

Sri Lanka

Südafrika

Uruguay

Zurück

Spenden

Sachspenden

Als Unternehmen helfen

Als Schule helfen

Mit einem Testament helfen

Eigene Spendenaktion

Spenden verschenken

Mitglied werden

Zurück

Das Kinderhilfswerk Dritte Welt

Team

Transparenz

Kontakt

Zurück

Neuigkeiten

Presse

Zurück

<

>

Seite durchsuchen:

sammelt im Hintergrund Daten seiner Nutzer. Sind Sie sicher, dass Sie die Website von aufrufen wollen?

Einverstanden

Ablehnen