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Südafrika

LIV Thokomala Homes – Hilfe für Aidswaisen

Noch immer viele Aidswaisen in Südafrika

Südafrika hat die vierthöchste Prävalenz von HIV-Erkrankungen weltweit (Statista 2018). Die Zahl der Aidswaisen ist daher immer noch erschreckend hoch. Nach Schätzungen leben dort über 6 Millionen Menschen mit HIV oder AIDS (Quelle Deutschlandfunk Kultur). Pro Jahr sterben ca. 250.000 Menschen an der Infektion und zurück bleiben viele Aids-Waisenkinder. Diese sind häufig von der Gesellschaft stigmatisiert und ohne Chance, in einer liebevollen Umgebung einer Familie aufzuwachsen.

Eingliederung in Familien vor Ort

Gemeinsam mit unseren SpenderInnen engagieren wir uns für Aidswaisen in Südafrika und unterstützen darum seit 2007 die THOKOMALA ORPHAN CARE ORGANISATION, die jetzt unter dem Namen LIV Thokomala auftritt. Unsere Partnerorganisation schenkt Aidswaisen ein neues Zuhause, indem sie Häuser kauft, renoviert und anschließend für jeweils sechs Kinder und eine ausgebildete Pflegemutter einrichtet. In diesen ‚Homes’ bleiben die neuen Familien zusammen, bis die Kinder die Schule und eine Ausbildung beendet haben.

Das ganzheitliche Modell der Organisation beinhaltet nicht nur Unterkunft, Verpflegung, medizinische Betreuung und Bildung, sondern auch Liebe und Zuwendung durch einen normalen Familienverband. Das neue Zuhause ist kein Heim, es ist eine Familie. Die Häuser sind inmitten von Wohngebieten. Die Kinder besuchen dort die regionalen Schulen. Ein Sozialarbeiter unterstützt die Familie zusätzlich und hilft bei Behördengängen. Gegenwärtig werden 18 sogenannte ‚Homes’ in fünf Provinzen unterhalten: zehn in KwaZulu Natal (Durban und Eshowe), vier in Gauteng (Greater Johannesburg), zwei im Eastern Cape, ein Haus im Free State und ein Haus im Western Cape. Thokomala ermöglicht den Kindern ein Leben ohne Stigma und Diskriminierung sowie eine faire Chance, als geachtete Menschen heranzuwachsen mit realen Zukunftsperspektiven.


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Projektleiter

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Anna Bönisch

Projektleitung und Organisation

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Telefon: 040/227 99 96

Oder spenden Sie hier für das Kinderhilfswerk Dritte Welt allgemein. Dadurch können wir die finanziellen Mittel optimal auf die Projekte verteilen.


Aktuell:

Thokomala: Eine innovative Einrichtungen für Waisenkinder in Südafrika

Thokomala ist eine innovative Einrichtungen für Waisenkinder in Südafrika. 18 sogenannte „Homes“ betreibt das Projekt Thokomala. Das sind Häuser, eingegliedert in die Gemeinde oder die Stadt, in der sie stehen. Es ist also kein abgekapseltes Kinderheim oder -dorf. In einem Haus lebt eine Hausmutter mit mehreren Kindern, …

Thokomala ist eine innovative Einrichtungen für Waisenkinder in Südafrika. 18 sogenannte „Homes“ betreibt das Projekt Thokomala. Das sind Häuser, eingegliedert in die Gemeinde oder die Stadt, in der sie stehen. Es ist also kein abgekapseltes Kinderheim oder -dorf. In einem Haus lebt eine Hausmutter mit mehreren Kindern, die so wieder ein Zuhause bekommen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: thokomala.org

Wir wollen Ihnen gerne drei Schützlinge vorstellen, die über Thokomala ein neues Zuhause gefunden haben und so mit Halt und Geborgenheit ihr Leben selbst in die Hand nehmen konnten.

1. Nombuso

Als rebellischer, vierzehnjähriger Teenager kam Nombusa 2003 in eines der Thokomala Homes (Umlazi Z), zusammen mit ihren beiden jüngeren Brüdern.

Heute ist sie ein Vorbild für viele Kinder im Thokomala Projekt. Denn sie absolvierte sehr erfolgreich ihre Ausbildung zur Sozialarbeiterin und bekam sofort einen Job bei der Durban Children’s Society. Ihr Team schätzt sie sehr und beschreibt sie als Sonnenschein, der mit frischem Wind und viel Kraft an die Arbeit geht.

2. Siyabonga

Siyabonga wuchs im Villa Liza Home (GP) von Thokomala auf. Er studierte Grafik Design am Cape Town College und startete nach seinem Abschluss sein eigenes kleines Unternehmen. Heute hat er sogar schon ein Team und ist nun Arbeitgeber. Auch seine Geschwister leben in einem Thokomala Home, Siyabonga kümmert sich regelmäßig um sie und gibt seine positiven Erfahrungen weiter.

3. Luyanda

Luyanda ist Nombusos jüngerer Bruder und auch er hat erst kürzlich seinen Abschluss gemacht. Er studierte Marketing und Betriebswirtschaft und hat, wie auch seine ältere Schwester, bereits einen Job und so ein eigenständiges Leben.

Das Thokomala Team und wir vom Kinderhilfswerk Dritte Welt sind sehr stolz.

Mit Ihrer Spende machen Sie das Bestehen von Thokomala Homes erst möglich. So können Häuser gekauft oder renoviert und in der Folge zu einem neuen Zuhause werden. Weiter können von Ihrer Spende die Gehältern für die Pflegemütter und Sozialarbeiter und -arbeiterinnen bezahlt werden, sowie auch der Besuch von Schulen und Ausbildungsstätten. Vielen Dank.

Vielleicht sind Sie ja noch auf der Suche nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk. Dann verschenken Sie doch eine Spende an Thokomala zu Weihnachten und bereiten doppelt Freude. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Bald berichten wir wieder über Thokomala.

Vielen Dank für Ihr Interesse und einen schönen Start in die Adventszeit wünscht Ihnen das KHW Team

30.11.2017


Reisen nach Südafrika

Wer nach Südafrika reisen möchte, sollte sich sehr gut auf den Trip vorbereiten. Das Land hat 54 Mio. Einwohner, ist aber von der Fläche etwa viermal so groß wie Deutschland. Auf der Skala des Human Development Index steht Südafrika auf Platz 118, Deutschland auf Platz 6. Das Land ist immer noch von großen sozialen Gegensätzen …

Wer nach Südafrika reisen möchte, sollte sich sehr gut auf den Trip vorbereiten. Das Land hat 54 Mio. Einwohner, ist aber von der Fläche etwa viermal so groß wie Deutschland. Auf der Skala des Human Development Index steht Südafrika auf Platz 118, Deutschland auf Platz 6. Das Land ist immer noch von großen sozialen Gegensätzen geprägt. Daran hat letztlich auch nicht das Ende der Apartheid 1994 etwas geändert, als mit Nelson Mandela erstmals ein Schwarzer Präsident des Landes wurde. Südafrika bietet ein großes Spektrum an Eindrücken hinsichtlich sozialer Unterschiede. Erste Welt, Zweite Welt, Dritte Welt? Es ist sehr schwer, sich festzulegen. Letztlich existieren alle drei gleichzeitig nebeneinander.

Das Kinderhilfswerk Dritte Welt unterhält seit 2007 enge Beziehungen zur südafrikanischen Hilfsorganisation Thokomola Orphan Organisation, die sich um Aidswaisen kümmert. Thokomala schafft du unterhält so genannte Homes, wo die Kinder und Jugendlichen wie in einer richtigen Familie aufwachsen können.

Wer sich Südafrika und das Leben anschauen möchte, sollte dies möglichst unvoreingenommen tun und sich von deutschen Erfahrungskategorien befreien. Dennoch ist es sehr ratsam, das Land nicht naiv zu bereisen. Insbesondere die Kriminalitätsrate ist im Vergleich zu Deutschland extrem hoch. Das Sicherheitsgefühl, das man in Deutschland in der Regel gewohnt ist, kann auf Südafrika nicht übertragen werden. Diebstähle, Raub, körperliche Gewalt, Einbrüche sind jederzeit möglich.

Das Auswärtige Amt (AA) rät dringend davon ab, sich nach Dunkelheit bzw. Geschäftsschluss draußen in Großstädten wie Kapstadt, Johannesburg, Pretoria, Port Elisabeth und Durban und deren Umgebung aufzuhalten. Der Besuch in einem Township sollte nur in organisierter Form und mit qualifizierter Führung erfolgen. Überfälle an Straßenkreuzungen (smash-and-grab) geschehen häufig. Daher sollen die Autofenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Das AA empfiehlt generell, immer ein Mobiltelefon mit sich zu führen, um jederzeit Hilfe rufen zu können. Die Notrufnummer der Polizei ist 10111, Rettungsdienste haben die Nummern 10117 und 112. Weitere Informationen zur Sicherheit bietet das AA auf seiner Website

Einreise
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich. Wichtig zu wissen: Es gibt eine neue Regelung für die Einreise von Minderjährigen. Seit dem 01.06.2015 müssen diese bzw. ihre Eltern eine Geburtsurkunde vorweisen können. Nicht mitreisende Elternteile müssen ihr Einverständnis zu der Reise schriftlich mitgeteilt haben. Sollte der oder die Minderjährige mit einer nicht elterlichen Person reisen, muss laut Auswärtiges Amt eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, eine eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorgelegt werden.

Gesundheit
Wer direkt aus Deutschland einfliegt, benötigt keine Pflichtimpfungen. Dennoch empfiehlt das AA, die Standardimpfungen zu überprüfen und im Bedarfsfalle zu vervollständigen. Wer aus Gebieten einreist, in denen Gelbfieber vorkommt, muss eine gültige Gelbfieberimpfung vorlegen können. Wer dies nicht kann, wird zurückgeschickt oder in eine kostenpflichtige sechstägige Quarantäne überführt.

09.08.2016


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